Bundesweiter Blitz-Marathon 2015: Am 16. April geht es Rasern an den Kragen

Bundesweiter Blitz-Marathon 2015: Am 16. April geht es Rasern an den Kragen
Foto Quelle: alliance/ZB

Der nächste bundesweite Blitz-Marathon wird am 16. April von 6:00 Uhr morgens bis 24:00 Uhr stattfinden. Das haben die Innenminister von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen heute verkündet.

Ursprünglich sollte sich der bundesweite Blitz-Marathon über 24 Stunden ziehen – von 6:00 Uhr morgens am 16. April bis 6:00 Uhr morgens am 17. April. Aus Rücksicht auf die Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes der Germanwings-Maschine, die am Sonntag, den 17. April im Kölner Dom stattfindet, wurde die ursprünglich geplante Dauer des Blitz-Marathons aber um sechs Stunden verkürzt. Das gaben die Innenminister Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz) und Ralf Jäger (Nordrhein-Westfalen) heute bekannt.

Worauf müssen sich Autofahrer einstellen?

Der letzte bundesweite Blitz-Marathon hatte im vergangenen September stattgefunden. Rund drei Millionen Autofahrer seien damals kontrolliert worden, 93.000 Raser wurden erwischt. Dabei waren an rund 7.500 Orten rund 13.000 Polizisten 24 Stunden lang im Einsatz, um die Temposünder zu stellen. An ähnlich vielen Stellen wird dann auch am 16. April 2015 wieder geblitzt.

Dabei werden die Bundesländer im Vorfeld erneut die Blitzer-Standorte bekannt geben, wie der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz heute erklärte: „Der Blitz-Marathon ist Präventionsarbeit im besten Sinne. Darum werden wir auch über die Messstellen vor der Aktion genau informieren.“

Mit dem Blitz-Marathon wolle man abermals ein Zeichen gegen Raser setzen. Überhöhte Geschwindigkeit sei nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen mit Todesfolge, gefolgt von einem zu geringen Sicherheitsabstand und der Vorfahrtsverletzung. Allein 2014 kamen in Deutschland 3.368 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Europaweiter Blitz-Marathon

Neben Deutschland gehen europaweit noch weitere 20 Länder beim Blitz-Marathon am 16. April 2015 an den Start. Aus gutem Grund: In Europa starben im vergangenen Jahr 25.700 Menschen bei Verkehrsunfällen. Ein Problem, das also nicht nur Deutschland betrifft.

NRW-Innenminister Ralf Jäger betont noch einmal: „Mit dem Blitz-Marathon gelingt es uns immer wieder, den Menschen bewusst zu machen, wie gefährlich zu schnelles Fahren ist“.

Bevor die Orte für die Blitzerkontrollen feststehen, haben beispielsweise die Bürger in Rheinland-Pfalz von heute an noch eine Woche lang die Chance, selbst Kontrollstellen beim Ministerium anzugeben, von denen sie der Meinung sind, dass hier gerast werden würde.

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