Frankreich führt Entsendegebühr ein

Frankreich führt Entsendegebühr ein

Die Gebühr soll dem Aufbau und der Unterhaltung der Datenbank Sipsi über die ausländischen Arbeitskräfte in Frankreich dienen. Hintergrund ist der Kampf gegen illegale Arbeit sowie die Einhaltung von Mindestlohn- und Arbeitszeitregelungen in Frankreich. So werden gemäß eines weiteren Dekrets (2017-825) bereits vom 1. Juli an weitere, ins Französische zu übersetzende Papiere gefordert wie Entsendungsaufträge mit genauen Angaben einschließlich Steuernummer über das entsendende Unternehmen, seinen gesetzlichen Vertreter in Frankreich und die Auftraggeber im Land sowie die Lohnzettel für die Vertragsarbeiter.

DSLV sendet Protestnote nach Brüssel

Gegen die Einführung der neuen 40-EUR-Gebühr wehren sich die beiden deutschen Gewerbeverbände, der DSLV und der BGL. So hat der DSLV bereits eine Protestnote zur EU-Kommission nach Brüssel geschickt und fordert sie auf, gegen die neue Abgabe vorzugehen. „Diese Gebühr stellt eine weitere exzessive und unnötige Behinderung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs im Straßengüterverkehr dar“, moniert der Verband. Er verweist dabei darauf, dass alle anderen Länder, die derzeit Mindestlohnvorschriften für ausländische Arbeitnehmer anwenden, die Registrierung kostenlos anbieten. Zudem würden Logistikprozesse aufgrund des „Flickenteppichs nationaler Gesetze langsamer und teurer.“

Quelle:DVZ

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