So wird die Lkw-Sperre vor der Leverkusener Brücke funktionieren

So wird die Lkw-Sperre vor der Leverkusener Brücke funktionieren

Leverkusen – Seit Dienstag ist klar: Automatische Sperren vor der Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen sollen ab Ende September/Anfang Oktober das Fahrverbot für schwere Lastwagen durchsetzen und die Brummis vor der Auffahrt auf die Brücke von der Autobahn ableiten.

Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen während der Nacht erledigt werden.

Der Entschluss zur Errichtung der Sperranlage ist nach intensiven Erörterungen aller Beteiligten – Verkehrsministerium, Bezirksregierung als Verkehrsbehörde, Straßen.NRW, Autobahnpolizei, Feuerwehren aus Köln und Leverkusen – gefallen.

Die Anlage besteht aus einer Wiegevorrichtung und einer automatischen Schrankenschließanlage mit Signalregelung.

Den vielen Autofahrern und Pendlern, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, stellen sich nun viele Fragen. Zum Beispiel: Wo werden die Sperren errichtet? Wie funktioniert die Sperre? Erhöht sich die Stau- und Unfallgefahr durch den Umbau?

Wo werden die Sperren errichtet?

Leverkusener BrückeDie gute Nachricht vorneweg: Die Rheinbrücke kann weiterhin auf drei verengten Fahrstreifen je Richtung befahren werden. Die direkten Zufahrten rechtsrheinisch von der A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West und linksrheinisch im Bereich der Anschlussstelle Köln-Niehl werden wie bisher als einer von den drei Fahrstreifen über die Rheinbrücke geführt.

Die Sperrschleusen werden auf der A1 in beiden Fahrtrichtungen vor den letzten Ausfahrten vor der Rheinbrücke und zusätzlich vor der A1-Auffahrt in Köln-Niehl auf der Industriestraße sowie an den Rampen von der A59 am Kreuz Leverkusen-West zur A1 errichtet.

Die Schleusen unmittelbar vor der Rheinbrücke auf der A1 sind in beiden Fahrtichtungen ca. 200 Meter lang – jeweils mit einer Ampelanlage am Anfang und am Ende. Die zulässige Geschwindigkeit wird in diesem Abschnitt auf 40 km/h reduziert.

Der linke und mittlere Fahrstreifen besitzen eine spurbezogene Breite von 2,20 Meter zwischen den Trennwänden. Der rechte Fahrstreifen bleibt in Regelbreite (3,75 m) erhalten. Auf diesem Fahrstreifen können Brummis die Autobahn verlassen.

Wie funktioniert die Sperre?

Im Bereich der ersten Ampelanlage werden das Gewicht und die Abmessungen aller Fahrzeuge erfasst. Ist ein zu schweres Fahrzeug erkannt, springt die Signalanlage auf Rot und hält den nachfolgenden Verkehr auf.

Zeitversetzt springt die Ampelanlage am Ende der Schleuse ebenfalls auf Rot und die Schranke wird geschlossen. Das erkannte Fahrzeug wird aufgehalten und abgeleitet. Die Anlage agiert vollautomatisch, wird jedoch von Mitarbeitern, die in Sichtweite in einem nahegelegenen Container sitzen, ständig überwacht.

Ein Video von der Fechinger Brücke auf der A6 im Saarland zeigt, wie die Sperre funktioniert:

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